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Andacht für September 2012

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Johannes 6, 35

Es ist kaum nachzuvollziehen für einen normalen Mitteleuropäer, wie das ist, wenn man täglich um Brot und Wasser bangen muss. Wie ist das Gefühl, wenn die Grundlage zum Leben fehlt. Die ältere Generation kennt Hunger und Not, aber hier auf dem Land gab es doch auch im Krieg irgendwo immer etwas zu essen, wenn auch nicht sehr viel. Wasser gibt es im Siegerland ja mehr als genug und Bäckereien sind jetzt auch schon fünf Stück in unmittelbarer Nähe.

Jesus spricht hier nicht von der kleinen Lösung, wie das Volk Israel in der Wüste jeden Tag von Gott ihr Manna bekam. Nein, Jesus spricht hier von einer nachhaltigen Lösung, einer abschließenden Lösung.

Der Hunger ist weg, der Durst ist ein für alle Mal gestillt.

Ach, wieder etwas für den Himmel, mag einer einwerfen. Nein, hier zeigt Jesus zwar einen Zielzustand an, aber es geht um Annahme dieser Wahrheit und dem Aufruf diesen Weg zu beschreiten. Es geht um die alltäglichen Lebensdurst und –hungersituationen. Was wir als Mensch – auch als soziales Wesen – brauchen. Er führt uns zusammen, er stillt unseren Durst nach Geborgenheit, Annahme, Gemeinschaft und Hoffnung. Suchen wir gemeinsam danach und lassen uns mit Überfluss beschenken.

Lasst uns dieses Brot genießen, ohne Geschmacksverstärker und ohne Chemie. Bio pur.


Euer

V. Mann

30.08.2012